Mittwochs-ABC: »D« (2. Staffel)

… wie Dankbarkeit

Irgendwie kamen meine Freundin und ich neulich auf das Thema Dankbarkeit und wofür wir dankbar sind … auch wenn wir jetzt im Alter mehr über unsere Zipperlein und Wehwehchen schimpfen und uns alles andere als dankbar anhören.
Also ich bin dankbar für meine Jugendjahre und wie ich aufwachsen konnte/durfte. Ich durfte mich frei entfalten und musste mich nur sehr wenigen Regeln unterordnen. Einzig bei meinem Berufswunsch musste ich klein beigeben, was ich meinen Eltern lange nicht verziehen habe. Heute, im Rückblick, war es jedoch gut, wie alles gekommen ist.
Ich bin natürlich noch für viele andere Dinge dankbar, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Wofür seid ihr in eurem Leben am meisten dankbar?

11 Gedanken zu „Mittwochs-ABC: »D« (2. Staffel)“

  1. Moin liebe Maksi,
    am meisten bin ich dankbar für mich und mein heutiges Leben. Hört sich jetzt blöde an, ist aber so. Hier ist es ja gut aufgehoben, daher kann ich es schreiben:
    Ich ging nicht immer gerade aus, aber als es darauf ankam wurde ich zur Dampfwalze. Habe meine Jobs gekündigt, von Hartz 4 gelebt um mich um meine sterbende Oma und Mutter (beide gleichzeitig im Heim an Krebs) kümmern zu können, war über in halbes Jahr jeden Tag morgens und abends bei ihnen, habe die Wäsche mit gewaschen, Arztbesuche mit ihnen erledigt, Morphium-Wahnsinns-Halluzinationen von den beiden ausgestanden und beschwichtig, nebenbei mein Kind erzogen. Nachdem wir alleine waren habe ich mein Kind geschnappt und bin in eine fremde Stadt gezogen um alles hinter mich/uns zu lassen und damit ich Arbeit finde. Gleichzeitig habe ich meinen jetzigen Mann gefunden (eher er mich), lebe jetzt ein sorgloses Leben, habe einen tollen Mann, ein tolles Kind, einen tollen Job. Dafür bin ich unendlich dankbar… jeden Tag. ich denke, es ist einfach “Karma”…..

    Viele liebe Grüße
    Angela

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    • Moin, du Liebe,

      danke für deine Offenheit! Hier in unserem geschlossenen Kreis ist es gut aufgehoben. Sollte ich JEMALS das Blog wieder öffnen, werden solche Sachen vorher mit Passwort vor fremden Augen geschützt.

      Knuddels

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  2. Huhu, liebe Maksi,
    bin wieder zu Hause und habe alles überstanden. Herzlichen Dank für deine Anteilnahme!!!!! Fühl dich gedrückt!!!!!
    Es lief leider nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Sie hatten 6 Personen für 9.00 Uhr zum Impfen bestellt, eine 7. kam, als fast 5 geimpft waren (schlechte Organisation, das nächste Mal bin ich 10 Minuten früher da). Also Piks erst 9.20 Uhr, dann musste ich noch 20 Minuten im Wartezimmer ausharren. Der Arzt hat selber geimpft, ich habe den Einstich nicht bemerkt. Auf meine Frage, was die Schwellung und die Schmerzen nach jeder Impfung bisher bedeutet, hat er nur gemeint, das würde dann jetzt auch passieren, aber kein Grund zur Besorgnis. Ich darf bei Schmerzen bis zu vier Ibu 400/Tag nehmen.
    Bereits jetzt merke ich, dass der Arm ein wenig spannt, morgen kommt dann sicher das schon bekannte Übel. Schwindelig ist mir auch, aber ich bin ja zu Hause. Mein nächster Termin ist am 10.6. um die gleiche Zeit, da werde ich schlauer sein und früher hingehen.
    Jetzt nur noch Amazon, das kann ja bis 21.00 Uhr dauern.

    So, jetzt erst einmal herzlich Willkommen unbekannterweise an Lina. Hier schreiben ganz liebe Leute, so wie ich das festgestellt habe.

    Dankbar bin ich dafür, wie mein Leben bisher so gelaufen ist, mit allen Höhen und Tiefen. Auf die Ehe mit meinem Ex und allen Erlebnissen daraus würde ich gerne verzichten, wenn ich nochmal auf die Welt käme. Er war ein Alkoholiker ……. Aber auch das haben wir gestemmt. Andere haben Schlimmeres ausgestanden. Beruflich wollte ich auch etwas anderes machen, aber ich will nicht meckern und undankbar sein. Jeder hat so sein Päckchen zu tragen.

    Jetzt noch allen einen schönen restlichen Mittwoch und erholsamen Feiertag morgen von Doris!

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    • Juhu, da biste ja wieder! Die Organisation ließ ja wirklich zu wünschen übrig. Aber insgesamt hat es ja nicht allzu lange gedauert. Dann hoffe ich mal, dass alles gut weitergeht und auch, dass der Amazon-Bote möglichst bald kommt, damit du dich ausruhen und schonen kannst. Meine Daumen bleiben am besten noch eine Weile gedrückt!
      Weißt du denn, mit welchem Mittel du die 2. Impfung am 10.06. bekommst?

      Danke für deine Erzählung über Dankbarkeit. Du hast recht, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Beim einen ist es größer, beim anderen kleiner. Eigentlich haben wir aber viele Sachen, für die wir dankbar sein können.

      So, meine Liebe, jetzt schone dich und deinen Arm. Vielleicht hast du Glück und es wird nicht so heftig wie sonst.

      Alles Liebe von
      Maksi

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      • Danke, liebe Maksi,
        abgesehen von Schmerzen geht es dem Arm gut. Wie schon besprochen, Kühlung und IBU400 bewirken Wunder.
        Nachmittags um 15.00 Uhr war auch der Amazon-Bote hier, so konnte ich mich ein wenig “fallenlassen”. Geschlafen habe ich nachts nicht gut, da das Herz teilweise raste (Immunabwehr in Aktion?) und ich nur auf der rechten Seite u. auf dem Rücken liegen konnte.
        Was mich heute Morgen amüsierte: Ramadan ist seit gestern Abend zu Ende. Ich habe eine Moschee in der Nähe und wunderte mich beim Frühstück, wer da so komisch singt. Internet befragt, und siehe da: Die Moslems dürfen wieder essen und trinken tagsüber und werden jetzt drei Tage das Fastenbrechen feiern. Sei es ihnen gegönnt, denn Ramadan ist ja auch eine Strapaze für den Körper.

        Allen einen schönen Himmelfahrtstag wünscht die Doris

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        • Ach, meine Liebe, die Hauptsache ist jetzt, dass du schon mal die erste Nacht halbwegs gut überstanden hast. Dass der Arm schmerzt, ist ja fast schon normal. Ich habe das z. B. immer, wenn ich nicht aufpasse und mich beim Piks deshalb nicht vollständig entspanne. Angespannte Muskeln bringen dann nämlich diese Schmerzen. Als mir das mein Arzt mal erzählt hat und ich mich darauf konzentriere, habe ich kaum noch Schmerzen nach dem Impfen.
          Wichtig ist jetzt, dass du keine schlimmeren Nebenwirkungen mehr bekommst. Nächtliches Herzrasen reicht ja wohl. Das war sicher beängstigend, oder?
          Mit welchem Mittel erfolgt denn die 2. Impfung? Weißt du das schon?

          Wie lustig, auch ich habe eine Moschee in direkter Nachbarschaft, aber nichts gehört oder gesehen von wegen Ende des Ramadan. Na, vielleicht kommt das ja heute noch. Guck mal hier den Link, das ist die Moschee in Göttingen, direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite von meinem Wohnhaus.

          So, ich wünsche dir einen guten und vor allem erträglichen Tag und schicke dir ganz herzliche Grüße …
          Maksi

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  3. Dankbarkeit sollte man (ich) sich öfter mal bewusst machen, glaube ich. Es sind so viele kleine Dinge, die man (ich) als selbstverständlich nimmt, und über so vieles regt man (ich) sich auf, statt dem gelassen gegenüber zu stehen.

    Dankbar bin ich natürlich meinen Eltern und meinen Geschwistern, dankbar bin ich für meine robuste Gesundheit, und dankbar bin ich vor allem, dass ich gesunde Kinder habe.
    Ich habe einen Stiefenkel, bei dessen Geburt alles schief ging. Das Leben meiner Stieftochter hing tagelang am seidenen Faden. Der Junge hat auch überlebt, aber er ist schwerstbehindert. Er ist bewegungsunfähig, muss über eine Sonde ernährt werden und mit Medikamenten die Verdauung in Gang gebracht werden. Er ist blind, hört aber. Er kann nicht sprechen, und seine einzige Möglichkeit sich zu äußern, ist ein klägliches Wimmern. Wenn er nicht wimmert, geht es ihm vermutlich gut.
    Wenn ich an ihn denke, relativiert sich mein Genervtsein über den Enkel, der noch ein Duplo möchte, obwohl er schon Gummibärchen und ein Eis hatte 🙂

    Einen schönen Restmittwoch und morgen einen gemächlichen Feiertag euch allen, und ein extra Winkewinke an Lina
    Hermine

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    • Liebe Hermine, auch dir danke ich ganz herzlich für deine Offenheit.
      Du hast recht, wenn wir uns immer sofort erinnern würden, was uns hätte passieren können, würden wir für viele Dinge viel dankbarer sein und sie nicht als selbstverständlich hinnehmen.
      Wir haben uns an so viel Gutes gewöhnt, dass wir es oftmals überhaupt nicht zu schätzen wissen. Wenn uns ein bestimmter Brotbelag fehlt, auf den wir gerade Appetit haben, maulen wir rum, anstatt daran zu denken, dass vielen Menschen selbst das nackte Brot fehlt. Derer Beispiele gäbe es reichlich.

      Ich habe bei diesem Mittwochs-ABC jedenfalls Abbitte geleistet und mir fest vorgenommen in Zukunft dankbarer zu sein.

      Alles Liebe und noch einen schönen Abend wünscht dir
      Maksi

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