Mittwochs-ABC: »C« (2. Staffel)

… wie Camping

Meine Eltern und ich sind in den 60er/70er Jahren immer zum Campen gefahren. Anfangs zu dritt im 2-Personen-Zelt. Dann wurde das Zelt größer und wuchs zum Steilwandzelt heran. Was für ein Luxus! Zu guter Letzt kam ein Wohnwagen. Zu Ende war der Campingspaß, als uns in Südfrankreich das Vorzelt angezündet wurde und wir nur Dank aufmerksamer Nachbarn einer Katastrophe entgangen sind. Die haben den Brand bemerkt und haben sofort angefangen zu löschen. Wir saßen noch am Frühstückstisch im Wohnwagen und mussten mit einem mutigen Sprung durch die noch nicht ganz gelöschten Flammen ins Freie springen.
Es ging dann noch mit dem angekokelten Wohnwagen nach Hause, aber ein neuer wurde nie mehr angeschafft.
Trotz dieses erschreckenden Erlebnisses, fand ich Camping immer toll.

Was ist eure Meinung zu Camping? Mögt ihr es oder urlaubt ihr lieber im Hotel, in einer Pension oder in einer Ferienwohnung?

4 Gedanken zu „Mittwochs-ABC: »C« (2. Staffel)“

  1. Was für ein schreckliches Erlebnis, liebe Maksi. Du warst dann später als Erwachsene nicht mehr campen?

    Für mich war Urlaub ein Zustand, den ich als Kind/Jugendliche nicht kennengelernt hatte. Mein erster Urlaub war 1976, als wir nach unserer Hochzeit mit den Schwiegereltern nach Kärnten aufbrachen. Urlaub bedeutete damals Essen gehen, flanieren, im Wörthersee baden, Frühschoppen mit dem Schwiegervater und Kaffeetrinken mit der Schwiegermutter – alles außer Haus, da ja Urlaub

    Anfang der 90er, nach der Wende, lernte ich G. kennen. Sie kommt aus Thüringen und hatte sich in Franken beruflich niedergelassen, und da wir beide frisch geschieden waren und pubertierende Kinder hatten, haben wir uns prima verstanden und haben bald gemeinsame Urlaube gemacht. Ganz anders! Zelt, Schlafsack und ein paar Klamotten aufs Fahrrad gepackt und herrliche Gegenden erkundet. Die Nordseeküste lernte ich so kennen, Rügen, den Ostseestrand, die Lüneburger Heide usw.
    Leider ging unsere Singlezeit zu Ende und damit auch diese gemeinsamen Urlaube.

    Ein Wohnmobil war für mich schon immer ein Traum, und diesen erfüllten sich mein späterer Mann und ich, als wir uns auch ein Hundebaby holten. Das waren auch keine Campingurlaube wie du sie beschreibst, liebe Maksi, wir fuhren ähnlich wie mit dem Fahrrad durch die Gegend, übernachteten auf einem Stellplatz (oder in Skandinavien frei) und fuhren am nächsten Tag weiter.
    Mit zunehmendem Alter, und auch weil wir inzwischen überall waren wo wir hin wollten, tingelten wir noch ein paarmal durch Deutschland, und mit den Enkelkindern buchten wir schließlich auch Campingplätze. Diese Art Urlaub ist so gar nicht meins. Länger als 3-4 Tage halte ich es auf keinem Campingplatz aus.

    Heute träume ich von einer Ferienwohnung. Ich stelle mir vor, dass man da bequem wohnt und mit Auto, Fahrrad und zu Fuß die Gegend erkundet.

  2. Moin Hermine,

    doch, ich war noch ein paar Mal mit einer Freundin campen, aber unsere bevorzugten Urlaubsziele gingen ziemlich weit auseinander. Deshalb ist das dann eingeschlafen.
    Mit einer anderen Freundin habe ich dann ein paar Mal “Abenteuerurlaub” gemacht. Der gestaltete sich dermaßen, dass wir ohne Ziel getrampt haben und wenn es uns irgendwo gefiel, haben wir uns ein preiswertes Pensionszimmer oder auch mal ein Zimmer auf einem Bauernhof gemietet. Nach ein paar Tagen – oder auch gleich am nächsten Tag – ging es dann weiter. Es war also kein richtiges Camping.

    Deine/eure Urlaube lesen sich interessant(er) und viel freier. Auch habt ihr viel mehr von der Gegend kennengelernt. Wir waren fast immer nur im Ausland (Frankreich, Italien, Österreich usw.) und das Kennenlernen beschränkte sich auf die jeweiligen Städte in der Nähe. Das zu erzählen, gäbe aber einen eigenen Beitrag. Erlebt habe ich da viel, vor allem außerhalb des Zeltes oder des Wohnwagens 😂😇

    Ein Wohnmobil hätte ich auch gerne gehabt, aber leider war uns das immer zu teuer. Damals konnten wir uns das nicht leisten. Später siegte dann die Bequemlichkeit und das hieß Pension, Hotel oder Ferienwohnung.

  3. Hallo, liebe Maksi,

    frisch negativ auf Corona getestet und gerade vom Friseur gekommen (Haare schneiden alle 6 Wochen bei mir) fühle ich mich wieder wohl. Um auf deine Gedanken gestern einzugehen: Ja, es ist schrecklich, wenn mit einem Stäbchen in der Nase herumgebohrt wird. Im Rachen geht es. Ich tue mir so einen Test so schnell nicht wieder an. Vielleicht ist diese Testpflicht in 6 Wochen ja wieder aufgehoben……
    Was Urlaube betrifft, so habe ich diese meistens in Zimmern mit Frühstück in Privatpensionen verbracht, später dann im Ausland doch in kleinen Hotels. Nach Griechenland bin ich mit einer Freundin immer nur geflogen, ohne ein Quartier gebucht zu haben. Man findet schnell eine Unterkunft, weil viele Menschen dort auf Touristen angewiesen sind. Das geht, glaube ich, nur in Griechenland. Auf Sylt haben wir mal eine Ferienwohnung gemietet und selber gekocht, war in der Nebensaison gar nicht teuer. An der Nordsee Nähe Esens-Bensersiel (und sicher auch woanders) gibt es Wohnwagen auf Campingplätzen, die man mieten kann für ein oder zwei Wochen, das würde mir gefallen, da es darin doch sehr eng ist. Gezeltet habe ich noch nie, werde es auch nicht mehr tun in diesem Leben. Ich schätze ein bequemes Bett……
    Mit meiner Friseurin habe ich über Urlaubsreisen gesprochen. Irgendwie habe ich gar keinen Drang momentan zu verreisen. Ich wüsste nicht wohin. Da geht es der arbeitenden Bevölkerung sicher anders, kann ich auch verstehen. Sie wollen einfach mal raus aus den Gewohnheiten, mal was anderes sehen. Aber mit Maske vor dem Gesicht am Strand, die Restaurants und Kneipen haben zudem abends früh geschlossen??? Nee, da bleibe ich lieber zu Hause. Wandern kann ich auch hier, und zwar ohne Maske vor dem Gesicht.

    Alles Liebe, bis zum nächsten Lebenszeichen, von Doris

    • Moin, liebe Doris,

      ich geb dir jetzt nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Seit Mittag ist mir irgendwie übel. Noch habe ich keine Ahnung, woran das liegen könnte.

      Bis morgen, meine Liebe. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

      Alles Liebe von
      Maksi

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