Mittwochs-ABC: »V«

… wie Vertrauen

Eigentlich bin ich ein Menschenfreund und sehe immer zuerst nur das Gute in einer Person. Manche würden mich vielleicht sogar vertrauensselig nennen. Ich bin allerdings in den letzten Jahren ziemlich „heftig auf die Schnauze gefallen“ und deshalb sehr viel vorsichtiger geworden. Mein uneingeschränktes Vertrauen zu gewinnen, das dauert und bedarf mir gegenüber viel an Offenheit und vor allen Dingen an Ehrlichkeit.
Wer mein Vertrauen missbraucht, der hat „verschissen bis in die Steinzeit“ (und noch drei Steine weiter), wenn ich ihm dahinter komme. Sorry für diese heftigen Worte. Sie sollen aber deutlich machen, dass man mit mir besser nicht (falsch) spielt. Wer nach so einem Vertrauensbruch mein Vertrauen wiedererlangen will, der muss sich verdammt anstrengen und braucht Geduld, Geduld und nochmal Geduld.

Wie sieht es mit eurem Vertrauen aus? Wie reagiert ihr, wenn es missbraucht wird? Könnt ihr verzeihen und dann auch wieder vertrauen?

4 Gedanken zu „Mittwochs-ABC: »V«“

  1. Ich brauche hier “eigentlich” gar nichts zu schreiben,
    denn ich sehe das genauso.
    Es gibt Menschen, selbst in der Familie,
    die die Steinzeit schon erreicht haben…
    und auch noch die drei bis 13 Steine weiter.
    Es gibt Ex-Freunde/innen, die auch den Weg zurück verschissen haben.
    Sicherlich kann man sich mal verbabbeln oder etwas machen,
    was man gar nicht so sieht wie der andere.
    Das ist alles menschlich.
    Unmenschlich ist ein Missbrauch an Vertrauen und Lügerei.
    Nicht eine Lüge, nein immer wieder und irgendwann ist das Mass voll.

    Einen dicken Drüx für Maksi dalasse ❤
    k

    • Es ist schön, dass wir hier alle gleich denken. Es gibt so bestimmte Dinge, die gehen einfach nicht und die kann man nicht verzeihen.
      Ich habe es tatsächlich mal geschafft, mit meinem Ziehvater ein ganzes Jahr nicht zu reden (außer ja, nein, vielleicht). Das auch nur, wenn das Wort an mich gerichtet wurde. Ich hatte ihm etwas erzählt, was er unbedingt für sich behalten und auf keinen Fall meiner Mutter erzählen sollte. Das hatte er mir fest versprochen und es dann doch erzählt. Da war bei mir der Ofen aus. Ich war damals ca. 14 Jahre alt.
      Ich fand diesen Vertrauensbruch so schlimm, dass es mich noch lange verfolgt hat. Das hat mich dahingehend wohl auch geprägt.

      Alles Liebe und drüx ♥

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