Mittwochs-ABC: »K«

… wie Klein-/Großschreibung

Was mich schon lange an unserer deutschen schriftsprache stört, ist, dass sie so kompliziert in der groß- und kleinschreibung ist. Ist die zeichensetzung schon schwierig genug, muss man auch noch wissen, wann etwas groß und wann etwas klein geschrieben wird.

Als unsere rechtschreibreform durchgesetzt wurde, warum hat man da nicht auch gleich dieses thema in angriff genommen? So wie es die englischsprachigen länder schon längst machen: nur satzanfänge, eigennamen und noch ein oder zwei andere sachen, werden groß geschrieben. Alles andere klein. Basta! Machen es die Franzosen nicht auch so? Was ist mit den Italienern und den Spaniern?

Wie würdet ihr es finden, wenn wir uns in dieser hinsicht etwas mehr unserern europäischen nachbarn angleichen würden?

(Diesen Beitrag habe ich in der Art geschrieben, wie ich mir unsere Schreibweise wünschen würde).

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17 Gedanken zu „Mittwochs-ABC: »K«“

  1. Moin Moin Maksi-Mausi 🙂
    mein Beitrag steht: https://keks-und-tee.de/2020/11/11/mittwochs-abc-k/
    Es kann sein, dass ich heute Abend noch ein paar Worte mehr schreibe.
    Meines Erachtens nach ist unsere Sprache sehr kompliziert und nicht so einfach mit anderen Sprachen zu vergleichen. Ganz ehrlich? Ich habe mir darüber auch nie so richtig Gedanken gemacht.
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag! Dem Rest der Truppe hier natürlich ebenfalls 🙂
    Viele liebe Grüße in die Runde,
    Angela

    • Moin, liebe Angela,

      unsere Sprache gehört wohl mit zu den schweren Sprachen. Wenn auch Mandarin, Arabisch, Russisch, Japanisch, Ungarisch, Französisch, Griechisch, Polnisch, Isländisch und Finnisch die Liste der schwierigsten anführen. Was aber auch von der jeweiligen Muttersprache abhängt.
      Alles ganz schön kompliziert.
      Falls du dich näher dafür interessieren solltest, kann ich dir die folgende Seite ans Herz legen: Die 10 schwersten Sprachen der Welt. Hier werden die einzelnen Sprachen super erklärt und es wird auch erzählt, weshalb sie so schwer zu lernen sind.

      Alles Liebe und einen schönen Tag wünscht
      Maksi-Mausi

      • Französisch? Das glaube ich nicht. An Finnisch habe ich mich mal versucht und aufgegeben, obwohl ich Sprachen quasi im Schlaf lerne. Arabisch und polnisch sind auch sau schwer

        • Und ich bin schon froh, dass ich Deutsch in halbwegs korrekter Form beherrsche – und zur Not auch noch genug Englisch zur Verfügung habe, um mich durch englische Texte lesen zu können.
          Achja, und ein wenig “Medizinchinesisch” kann ich ja auch noch….

        • Ich kann es mir ja auch nicht vorstellen, aber diese Info stammt von HIER. Kann gut sein, dass denen dort ein Tippfehler unterlaufen ist 😂
          Ich denke mal, der Link in der Kommentarantwort an Angela ist vertrauenswürdiger.

          Update:
          Französisch habe ich jetzt schon mehrmals gefunden. Dazu diese Erklärung:
          Wie auch das Deutsche und Italienische hat das Französische seinen Ursprung im Lateinischen. Obwohl es die gleiche Sprachfamilie hat, fällt es doch vielen Deutschen sehr schwer Französisch akzentfrei zu sprechen. Neben der schnelleren Aussprache und anderen Melodie, gibt es auch im Französischen einen erheblichen Unterschied zwischen geschriebener und gesprochener Sprache.

  2. Ganz ehrlich:

    In meinem Alter wünsche ich mir keine grosse Rechtschreibreform mehr.
    Nicht nur um des Schreibens willen, was für sich alleine ja schon eine grosse Umgewöhnung bedeuten würde – sondern um der Verständlichkeit der Schriftsprache beim Lesen willen.

    Denn als Schnell- und Vielleser bin ich daran gewohnt, wie Worte aussehen und erfasse sie oft rein bildlich, ohne jeden einzelnen Buchstaben zu lesen.
    Bei Texten in reiner Kleinschrift habe ich da deutlich mehr Probleme – bis hin dazu dass ich Sätze zwei, drei mal lesen muss, um nicht nur die Worte, sondern auch den Sinn zu erfassen.

    BTW:
    Beim buchstaben “K” hätte angesichts des heutigen datums auch das wort “karneval” gut gepasst…
    Mal gut,dass du das nicht genommen hast 😉

    • Mir geht es wie dir, dass ich Wörter meistens rein optisch erfasse, statt sie richtig zu lesen. Das merke ich daran, dass ich mich bei unbekannten Wörtern, die ich noch nie bewusst gelesen habe, sehr schwer tue und sie nur sehr langsam lesen kann. Trotzdem stört eine reine Kleinschreibung nicht meinen Lesefluss.

      Was dein BTW betrifft: keine Gefahr bei K, für mich bestünde sie eher bei F 😂😎

        • Yepp, ich meinte das Wort mit .asching am Ende. .arneval ist für mich in Rio, .asching hier bei uns 🙊🙉🙈 (ich bin eine Banausin was das angeht … ich weiß).

          • Das sag mal den Rheinländern….
            Die haben da keinen Humor, nicht mal was den Namen er Veranstaltung angeht.
            Wenn Du das das Wort .asching für den Trallafitti in den Mund nimmst, können die richtig böse wärden

  3. Hallo liebe Maksi,

    schwer für uns Deutsche finde ich alle Sprachen, die andere Buchstaben bzw. Zeichen haben. Dann natürlich Finnisch, Ungarisch, Polnisch, auch Türkisch.
    Französisch, Italienisch und Spanisch sind romanische Sprachen und sich in manchen Wörtern ähnlich. Am leichtesten zu lernen finde ich Englisch. Sprechen/verstehen kann ich ein bisschen Englisch, etwas mehr Italienisch und ganz wenig Französisch und Holländisch (Holland= das beliebteste Anrainerland von Deutschland). Alle diese Länder freuen sich, wenn man die wichtigsten Redewendungen weiss (Danke, bitte, guten Morgen, guten Tag usw.).
    Deutsch hat viele Unregelmässigkeiten und ist für Ausländer sehr schwer zu erlernen. Und die Gross- und Kleinschreibung bringt noch mehr Probleme, darauf könnte ich selbst gut verzichten.
    Jetzt in den dunklen Wintermonaten werde ich meine Kenntnisse in Italienisch, Französisch und Holländisch auffrischen, gut für’s Gehirn.
    Liebe Herbst-Grüsse von Doris

    • Moin, liebe Doris,

      mir fiel Englisch auch am leichtesten. Zu Französisch habe ich nie Zugang gefunden. Griechisch habe ich vor ca. 30 Jahren mal halbwegs gesprochen (durch einen Freund und dessen Oma *g*), aber seit ich es nicht mehr benutzt habe, ist fast alles weg.
      Ich bin sowieso ein “learning by doing”-Mensch. Stures lernen einer Sprache liegt mir nicht. Mir fällt es am leichtesten, wenn ich die Sprache mit jemandem sprechen muss, der Muttersprachler ist. Das Schreiben ist mir da völlig wurscht.

      Alles Liebe und viel Erfolg beim Gehirn-Jogging 😊
      Maksi

  4. Moin moin
    Ein gutes thema. Ich ärgere mich schon spätestens seit der letzten rechtschreibreform, dass das nur ein reförmchen wurde. Es heisst doch immer, deutsche sprache, schwere sprache und ich denke das ist auch so.
    Englisch ist die weltsprache und die soll ja leicht sein… Nun ich beherrsche sie nicht.

    Mein Mann hat früher (als Deutscher) in Dänemark gelebt und war dann dort Übersetzer für Blindensprache.
    Meine Schwägerin hat mehrere Kurse der Volkshochschule besucht und spricht nun schwedisch. Macht Sinn, denn sie wollen evtl. dahin auswandern
    Für mich sind Sprachen ein Buch mit sieben Siegeln… Nichts kapito 😉
    Ich müsste wohl in dem jeweiligen Land leben, damit ich die Sprache lerne.

    Sei lieb gegrüsst ♥
    k

    • Mach dir nix draus … ich lerne auch am besten „vor Ort“. Aber jetzt reicht mir mein bisschen Englisch und für alles andere gibt es ja Übersetzer.

      *knuddel* 😘

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