12 Gedanken zu „Kleine Weisheiten“

  1. Meiner hat auch immer gleich seine Meinung parat, ist ja auch groß genug, höhö. Manchmal denke aber, ich müsse vernünftig sein – und das stellt sich fast immer als Irrtum raus.

    • Meiner hat auch immer ‘ne riesengroße Klappe. Aber er hat in 99 % der Fälle recht. Der Verstand hat da viel zu viel anderes Zeugs im Kopf und biegt falsch ab.
      Also Hermi, wir beide hören ab sofort nur noch auf unsere Buddha-Bäuche 😅

  2. @Hermi und @k
    Was ich euch mal fragen möchte: habt ihr – außer eurem vorlauten Bauch – auch noch einen Sinn in euch, der euch Stimmungen, seien sie auch noch so vage, spüren lässt? Oder ist dieses Erspüren auch eine Sache des Bauches?

  3. Auch, wenn sich diese Frage gerade nicht an mich richtet:
    Ja, das kenne ich auch.
    Nur meistens mag ich nicht drauf hören, weil ich diesem Sinn nicht (nach schlechten Erfahrungen: gar nicht mehr) traue und er mich schon einige Male auf den falschen Weg gelotst hat.

    Stichwort: Gedankenkreisel und sich selbst erfüllende Prophezeiung….

    • Ob man darauf hören sollte, weiß ich auch nicht, aber es sollte einen aufmerksamer machen. Man sollte mehr auf Kleinigkeiten achten, einfach mehr wahrnehmen, ohne sofort die Konsequenzen zu ziehen.
      Bauchgefühl und dieses Erspüren von Stimmungen beruhen ja beide aus Erfahrungen und Erlebnissen. Sie können also eigentlich nicht falsch sein. Ich denke, dass vielmehr die Interpretationen dieser Gefühle in die Irre führen (weil man sie nicht [mehr] zuordnen kann).
      Jedenfalls habe ich mir das so erklärt. Ein Gedankenkreisel entsteht bei mir dadurch nicht.

      • Vielleicht bin ich diesbezüglich einfach ein wenig rationaler geworden, als ich das früher war.

        Zumindest, seit ich weiss, dass ich gesundheitsmässig nur noch “auf Sicht fahre” und mich entschieden habe, die Damoklesschwerter über meinem Kopf zu ignorieren und mich damit erst zu beschäftigen, wenn es soweit ist.

        Seither sind darauf bezogene ungute Gefühle allenfalls im tiefsten Hintergrundrauschen zu spüren – aber da bleiben sie auch, wenn ich ihnen keine weitere Beachtung schenke.
        Zukunftsängste (früher oft mein Thema) habe ich seither nicht mehr, obwohl ich weis, dass sich von einem Tag auf den anderen an meiner Lebenssituation gravierende Veränderungen ergeben könnten – bzw. sich langfristig sicher auch ergeben werden.
        Aber das ist nicht jetzt, nicht heute….

        • Solche Gefühle und Ahnungen wie du sie beschreibst, meinte ich nicht. Ich bezog meine Äußerungen mehr auf das Zwischenmenschliche, auf sich anbahnende, noch in der Luft liegende, Stimmungen, Ereignisse usw.
          Kleines Beispiel: man kommt morgens ins Büro und merkt, dass explosive Stimmung vorherrscht … ohne, dass jemand etwas gesagt oder getan hätte, sondern alles so ist, wie sonst auch. Später bewahrheitet sich dann das Gefühl und zwischen ein paar Kollegen kracht es ganz gehörig.

          Aber natürlich ist das, was du beschreibst, auch irgendwie eine Ahnung. Da passt Gedankenkreisel und sich selbst erfüllende Prophezeiung natürlich viel besser und jetzt verstehe ich deine Aussage auch.

          • Achso,du meinst sowas wie atmosphärische Störungen…
            Das hatte ich in der Tat nicht verstanden.

            Und was die angeht, erspüre ich die auch mit dem Bauch.
            Wobei ich da nicht mal sicher bin, weil ich qua Beruf (Krankenbeobachtung) auch gut darauf trainiert bin, Menschen zu beobachten und meine Beobachtungen in gewisse Schubladen einzuordnen, ohne lange darüber nachzudenken.Das ist speziell in Bezug auf demente Menschen (oder auch in der Psychistrie) ganz alltäglich, weil es mir Spielraum für Reaktion und mein eigenes Handeln (und auch für Gegensteuern) gibt, soweit das nötig ist.

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